Nach den Dartmoorponys müssen es natürlich auch die Exmoorponys sein. Auf geht‘s. Kurz nach Tintagel fahren wir durch das bezaubernde Örtchen Boxcastle und gleich danach gibt es einen Farmshop. Viel zu sehen und zu kaufen. Das angrenzende Café ist fast bis auf den letzten Platz besetzt und alles sieht lecker aus. Aber wir haben gerade gefrühstückt. Nach einer wieder abenteuerlichen Fahrt (gibt es eigentlich noch engere und unübersichtliche Straßen?) verschlägt es uns auf einen Farm-Campingplatz mitten im Exmoor. Große Wiesen, ringsrum Schafe und sonst nichts. Hühner, Gänse, Hunde und Schweine gibt es auch. Leider auch ihre Hinterlassenschaft. Der Himmel ist bedeckt, es nieselt häufig, neben uns rauscht der Bach, Internet gibt es nicht. Moorfeeling eben. Der Besitzer ist ein netter alter Herr und in Ermangelung von Kartenzahlung (geht hier natürlich nicht) und genügend britischer Währung bekommen wir mit unserem letzten Euroschein den Platz für 2 Nächte günstiger. Am Nachmittag starten wir noch eine kleine Wanderung, die dann doch fast 10 Kilometer beträgt. Unterwegs gibt es natürlich Schafe. Aber wir staunen, auch unzählige Fasane, die mit viel Zickzack und Geschrei vor uns flüchten und ein paar Rebhühner. Als wir endlich über die Hecken blicken können, entdecken wir eine tolle Landschaft und weit in der Ferne Exmoorponys.
„Irgendwo im Nirgendwo – Exmoor“ weiterlesen