London – erster Tag

Die viertgrößte Stadt Europas ist nichts für sechs Meter lange Einfamilienhäuser auf Rädern. Zum einen gibt es in London strenge Umweltzonen und teure Mautgebühren, zum anderen will man in dieser Stadt kein Auto fahren. Wir müssen also einmal außen rum. Als das erste Mal Heathrow auf dem Autobahnschild steht, sind es noch 80 km bis zum Camp.

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Bath

Nach Natur ein wenig Architektur und Stadtflair. Auf nach Bath. Da wir schon in Sandwich waren, können wir natürlich um Cheddar keinen Bogen machen. Tatsächlich wird der Weg aber ein wenig länger und so brauchen wir durchs kurvenreiche England bis nach 3 Uhr und kommen dann auf dem Park&Ride-Platz an. Hmm, zu spät, um noch ins Zentrum zu fahren. Der letzte Bus zurück soll 18 Uhr fahren. Also vertreten wir uns in der Gegend noch ein wenig die Beine.

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Irgendwo im Nirgendwo – Exmoor

Nach den Dartmoorponys müssen es natürlich auch die Exmoorponys sein. Auf geht‘s. Kurz nach Tintagel fahren wir durch das bezaubernde Örtchen Boxcastle und gleich danach gibt es einen Farmshop. Viel zu sehen und zu kaufen. Das angrenzende Café ist fast bis auf den letzten Platz besetzt und alles sieht lecker aus. Aber wir haben gerade gefrühstückt. Nach einer wieder abenteuerlichen Fahrt (gibt es eigentlich noch engere und unübersichtliche Straßen?) verschlägt es uns auf einen Farm-Campingplatz mitten im Exmoor. Große Wiesen, ringsrum Schafe und sonst nichts. Hühner, Gänse, Hunde und Schweine gibt es auch. Leider auch ihre Hinterlassenschaft. Der Himmel ist bedeckt, es nieselt häufig, neben uns rauscht der Bach, Internet gibt es nicht. Moorfeeling eben. Der Besitzer ist ein netter alter Herr und in Ermangelung von Kartenzahlung (geht hier natürlich nicht) und genügend britischer Währung bekommen wir mit unserem letzten Euroschein den Platz für 2 Nächte günstiger. Am Nachmittag starten wir noch eine kleine Wanderung, die dann doch fast 10 Kilometer beträgt. Unterwegs gibt es natürlich Schafe. Aber wir staunen, auch unzählige Fasane, die mit viel Zickzack und Geschrei vor uns flüchten und ein paar Rebhühner. Als wir endlich über die Hecken blicken können, entdecken wir eine tolle Landschaft und weit in der Ferne Exmoorponys.

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die Wiege von König Artus – Tintagel

Weit ist es nicht bis zum Dorf im nördlichen Cornwall. Die meterhohen Hecken, die die engen Straßen säumen, verhindern nur zu oft den Blick in die herrliche Landschaft der Grafschaft.
Im Ort selbst wird jedes Klischee zur Artussage bedient, dennoch ist es herzlich und nicht so aufdringlich wie ganz im Westen bei Lands End.
Zentral beim großen örtlichen Pub – „King Arthurs Arms“ – gibt es einen Parkplatz, der auch das Übernachten gestattet – super, das erste mal seit Canterbury.

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