Breskens – Scheldemündung

Wir sind in den südwestlichen Niederlanden, Nahe des Örtchens Breskens. Hier mündet die Schelde in die Nordsee. Britta hat einen wirklich zauberhaften Platz gefunden. Ein Obsthof mit herzlichen Gastgebern und einer wunderschönen Umgebung. Es gibt Alpakas, Kaninchen, Hühner, und Katzen. In einem Teil der Scheune kann man alles mögliche spielen und sich auch bei schlechtem Wetter die Zeit vertreiben. Wir bleiben ein paar Tage.
9.30 hat Anna einen Termin zum Füttern und Ausführen der Alpakas, die ihr Gehege direkt neben dem Camper haben.

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Bye bye England

Wir fahren Richtung Dover und halten unterwegs an einem Weingut. Ja auch das gibt’s auf der Insel. Wildshark Vineyard ist ein kleines Weingut in Kent. Der Empfang ist sehr sympathisch und wir dürfen alles probieren. Schmeckt, gekauft.
Heute gibt es keine Fähre mehr zu einem vernünftigen Preis, auch der Tunnel kostet 100 € mehr als normal. Also warten wir bis morgen und so sind wir zum ersten Mal, an einem Ort, zum zweiten Mal. Canterbury. Der Park and Ride ist super, man steht nicht allein und es gibt alles, was man braucht. Wir fahren noch schnell mit dem kostenlosen Bus in die Stadt, um letzte Besorgungen zu machen. Das ist hier wirklich super gelöst. Am Platz gibt es auch ein Hotel mit Restaurant, da gehen wir am Morgen gleich noch frühstücken. Full cooked english breakfest – das ist einfach das beste Frühstück. Eier, Bratwurst, Speck, Bohnen, Pilze, Tomate, Rösti und Toast – warm mit Kaffee. Wird es zu Hause auch geben.
Dann geht’s zur Fähre. Ist nicht so weit und wir haben keinen Stress.

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London – for free

Gestern waren wir ja schon auf vielen Bahnhöfen. Heute auch – aber ungewollt. Es ist Samstag und eine der wichtigsten U-Bahnlinien ist komplett ausgefallen. Dazu noch die wohl üblichen Ausfälle und im Nahverkehr herrscht Chaos. Wussten wir nicht und so brauchen wir bis zum National Museum mehr als zwei Stunden. Tickets gab es keine mehr, denn man bucht hier nur Zeitfenster, das Museum ist kostenlos. Dennoch wird -und das ist völlig in Ordnung – um eine großzügige Spende gebeten.
Das Bauwerk ist gigantisch. Das erst 150 Jahre alte Gebäude wurde als Museum entworfen, beherbergt von Anfang an diverse Sammlungen und zeigt verschiedene Ausstellungen zu Naturhistorie und Geologie.

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London – Wachs, Dreiviertelzehn und ein Bär

Im Kombiticket war auch noch Madame Tussauds enthalten. Also beginnen wir die Reise in die Baker Street wie gewohnt mit dem Bus. Es ist fast Mittag und im Undergound merkt man, dass das Wochenende naht. Baker Street, eine alte und vermutlich in vielen Bereichen originale Station aus den Anfängen der Londoner U-Bahnen ist sehr schön. Ein bisschen duster und schmuddelig, wie aus einer anderen Zeit (obwohl schmuddelig für alle Bahnhöfe zuteffend ist) Aber in der Straße war doch noch etwas. Richtig, in Nummer 221b hatte Sherlock Holmes sein Domizil. Da wollen wir aber nicht hin. wir wollen Wachsfiguren anschauen.

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