London – erster Tag

Die viertgrößte Stadt Europas ist nichts für sechs Meter lange Einfamilienhäuser auf Rädern. Zum einen gibt es in London strenge Umweltzonen und teure Mautgebühren, zum anderen will man in dieser Stadt kein Auto fahren. Wir müssen also einmal außen rum. Als das erste Mal Heathrow auf dem Autobahnschild steht, sind es noch 80 km bis zum Camp.

Der Platz ist gut gelegen und der Bus bringt uns direkt von der Haustür zur U-Bahn. Entspannter geht es kaum. Für den ersten Tag haben wir uns London Eye und einen kleinen Spaziergang vorgenommen. Gesagt, gebucht und zack – Kombiticket gekauft. Man spart, wo man kann. Die Lautstärke und die Preise in der Stadt sind unverschämt. Jeder Eintritt kostet zwischen 30 und 40 Pfund – selbst Westminster Abbey. Der kleine Snack zwischendurch 10 Pfund ohne Getränk. Aber gut, das wussten wir vorher und die Stadt fasziniert trotzdem. Es gibt unheimlich viel zu entdecken.

Im Ticket ist auch SeaLife enthalten und das ist nicht weit entfernt. Und wir haben Glück, dass wir nicht anstehen müssen. Wie beim Riesenrad gehen wir einfach rein. Sehr entpannt.

Im Anschluß laufen wir noch ein wenig. Westminster Bridge, Parlament, Westminster Abbey, Downing Street Nr. 10, Horse Guards (haben schon Feierabend), St. James Park, Buckingham Palace, Victoria Memorial, Victoria Station. Es ist eher gemütlich, die Straßen sind gar nicht so voll wie erwartet.

Wir sind ganz schön beeindruckt von der Stadt. Größe, Lautstärke, Bilder und Erinnerungen wollen verarbeitet werden. Wir entscheiden uns noch ein paar Tage zu bleiben und uns weiter in Ruhe umzusehen.

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