Bath

Nach Natur ein wenig Architektur und Stadtflair. Auf nach Bath. Da wir schon in Sandwich waren, können wir natürlich um Cheddar keinen Bogen machen. Tatsächlich wird der Weg aber ein wenig länger und so brauchen wir durchs kurvenreiche England bis nach 3 Uhr und kommen dann auf dem Park&Ride-Platz an. Hmm, zu spät, um noch ins Zentrum zu fahren. Der letzte Bus zurück soll 18 Uhr fahren. Also vertreten wir uns in der Gegend noch ein wenig die Beine.

Wir haben die Nacht überstanden. So ein großer Parkplatz ist nichts für schwache Nerven. Was tun Menschen nur auf Parkplätzen, wenn kein Bus mehr fährt? Nun ja, vielleicht war es nur die Fantasie, die uns eine unruhige Nacht beschert hat. Als wir zum City Centre Bath fahren, ist die Freude groß. Die erste Doppeldeckerbusfahrt. Und dann auch noch oben und ganz vorn. Total problemlos. Wir landen in der Einkaufsmeile und los geht es mit der Tour. Am römischen Bad, das Anschauen sparen wir uns wegen der horrenden Eintrittspreise, vorbei zur Abbey. Dort gibt es den ganzen Tag Programm der Straßenmusikanten. Dann durch den Park zum Avon und zur Pulteney Bridge. Eine der wenigen bebauten Brücken. Wir schlendern weiter zu den im Reiseführer beschriebenen architektonischen Meisterleistungen. Tolle Bauwerke, aber vieles wirkt schmuddelig. Man kümmert sich nicht mehr gut. Schade drum. Ein Einkaufsbummel stand auch noch auf dem Programm, aber nachdem wir uns im wundervollen Buchladen festgestöbert haben, blieb nicht mehr viel Zeit. Wir wollen lieber noch ein Stück weiterfahren. Der günstige P&R Platz ist uns einfach zu aufregend. Dann doch lieber die Wiese bei den Lamas.

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