Immer wieder Regenwolken und viel Wind zum Feiertag. Anna macht das nichts aus. Sie hat Spielgefährten gefunden und nachmittags ist wieder Reiten dran. Wir Erwachsenen verbringen einen ruhigen Tag im Camper bis ich mich dann doch nochmal bewegen möchte. Ich mache mich auf die Suche nach Eiern, die es auf dem Nachbarhof geben soll. Leider erfolglos. Ich wandere weiter von Hof zu Hof. Auf jedem gibt es Pferde, ein paar Hühner sehe ich auch, aber Eier hat keiner zu verkaufen. Na wenigstens nochmal eine Runde gedreht. Drehen müssen wir auch den Camper, der Sturm greift ganz schön an und schüttelt uns auch drinnen rum.
„Abschied und Freude auf zu Hause, auf Familie und Freunde“ weiterlesenMorgens Alpakas, nachmittags Pferde
Letzter Morgen auf dem bisher schönsten Campingplatz. Wunderbar gepflegt, alles da was man braucht und schöne Spielmöglichkeiten. Äpfel und Kartoffeln haben wir auch gleich gekauft. Der Bauer nimmt sich trotz Obsternte nochmal Zeit und Anna kann die Alpakas, die Hühner und die Kaninchen füttern. Danach geht es wieder auf Alpakaspaziergang. Ich lasse mich gern wieder überreden.
„Morgens Alpakas, nachmittags Pferde“ weiterlesenBrügge
Heute geht’s zurück nach Belgien. Direkt vorm Hof fährt ein Bus direkt nach Brügge.
Anfangs verwirren uns die Zahlungsmodalitäten etwas, da im Netz etwas völlig anderes stand. Der Busfahrer meint dann, wir müssten an beiden Terminals einchecken und er sage uns dann schon, wie es weiter geht. Leider verlässt er den Bus und ein (vermutlich) belgischer Kollege übernimmt kurz vor der Grenze. Ein Schild hilft letztlich weiter. In den Niederlanden muss man ein- und auschecken, in Belgien nur einchecken. Was es kostet, sagt uns dann irgendwann die Kreditkartenabrechnung.
Brügge. Eine recht große Stadt mit einem sehr gut erhaltenen, mittelalterlichen Stadtkern, der seit 2000 zum Weltkulturerbe gehört. Der Ort wurde nie, nennenswert durch Brände oder Kriege zerstört und ist von zahlreichen Wasserläufen durchzogen. Zeitgleich mit unserem Eintreffen hat die AIDA Perla (und möglicherweise noch andere) ihre Passagiere frei gelassen. Sie ziehen nun in gut geführten Gruppen durch die Gassen. So können wir an den Hotspots so mach interessantes Detail aufschnappen.
Breskens – Scheldemündung
Wir sind in den südwestlichen Niederlanden, Nahe des Örtchens Breskens. Hier mündet die Schelde in die Nordsee. Britta hat einen wirklich zauberhaften Platz gefunden. Ein Obsthof mit herzlichen Gastgebern und einer wunderschönen Umgebung. Es gibt Alpakas, Kaninchen, Hühner, und Katzen. In einem Teil der Scheune kann man alles mögliche spielen und sich auch bei schlechtem Wetter die Zeit vertreiben. Wir bleiben ein paar Tage.
9.30 hat Anna einen Termin zum Füttern und Ausführen der Alpakas, die ihr Gehege direkt neben dem Camper haben.
Bye bye England
Wir fahren Richtung Dover und halten unterwegs an einem Weingut. Ja auch das gibt’s auf der Insel. Wildshark Vineyard ist ein kleines Weingut in Kent. Der Empfang ist sehr sympathisch und wir dürfen alles probieren. Schmeckt, gekauft.
Heute gibt es keine Fähre mehr zu einem vernünftigen Preis, auch der Tunnel kostet 100 € mehr als normal. Also warten wir bis morgen und so sind wir zum ersten Mal, an einem Ort, zum zweiten Mal. Canterbury. Der Park and Ride ist super, man steht nicht allein und es gibt alles, was man braucht. Wir fahren noch schnell mit dem kostenlosen Bus in die Stadt, um letzte Besorgungen zu machen. Das ist hier wirklich super gelöst. Am Platz gibt es auch ein Hotel mit Restaurant, da gehen wir am Morgen gleich noch frühstücken. Full cooked english breakfest – das ist einfach das beste Frühstück. Eier, Bratwurst, Speck, Bohnen, Pilze, Tomate, Rösti und Toast – warm mit Kaffee. Wird es zu Hause auch geben.
Dann geht’s zur Fähre. Ist nicht so weit und wir haben keinen Stress.






