Pippi und Emil

Gut, dass ich die Tickets für die Astrid Lindgren Väld vorher online buchen wollte. So habe ich festgestellt, dass der Sommer in Skandinavien eigentlich vorbei ist. Wir wollten in Ruhe am Montag nach Vimmerby fahren und den Park besuchen. Leider wurde daraus nichts. Geöffnet ist nur noch am Wochenende. Also starten wir Sonntag gegen 6 Uhr in Stockholm, um zeitig da zu sein. Als wir ankommen, ist schon gut was los und es rollt ein Auto nach dem Anderen auf die Parkplätze. Man könnte meinen, man ist irgendwo in Deutschland. Die Bundesländer, die noch Ferien haben, sind zahlreich vertreten.
Der Park ist toll. Mit sehr viel Liebe zum Detail werden die bekanntesten Erzählwelten von Astrid Lindgren dargestellt, auf den Bühnen die Geschichten gespielt. Jetzt in der Nachsaison nur Pippi, Michel und auf einer kleinen Bühne ein Mix.

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drei Tage Stockholm

Zwei Tage nichts geschrieben, Trotzdem viel erlebt. Diese Stadt ist so voll, voll Menschen, voll Touristen, voll mit Geschichte, voll mit Erlebnissen und vielen Begegnungen.
Kurzfassung: Tunnelbana gefahren, 3x durch Gamla Stan geschlendert, Schloss komplett, Wachablösung einen Teil, Freunde und Verwandtschaft getroffen und Vasamuseum. Und ehrlich, mehr geht in drei Tagen nicht und man hat vieles gar nicht gesehen. Eine wunderbar lebendige Stadt.
Aber der Reihe nach:

Donnerstag sind wir nach einer kurzen Fahrt aus Uppsala auf einem von Freunden empfohlenen Platz angekommen. Das Wetter hält und wir fahren mit der U-Bahn – der Tunnelbana – in die Stadt. Etwas orientierungslos erkunden wir die quirlige Altstadt mit zahlreichen Geschäften, Bars und Cafés und laufen bis zum königlichen Schloss.

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Uppsala

Diese Stadt ist toll. Hier stört sich niemand, wirklich niemand, daran, wenn man andauernd Uppsala sagt. Gut die Mädels vielleicht. Uppsala – Universitätsstadt und Sitz des des Erzbischofs der Schwedischen Kirche ist die viertgrößte Stadt Schwedens. Wir bummeln entlang des Flusses ins Zentrum. Auffällig dabei die vielen Radfahrer und die Ruhe mit der die Menschen ihrem Alltag begegnen. Anders als in Gävle. Unser erster Stopp ist der Garten des Botanikers Carl von Linné.

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Auf nach Uppsala

Ziel ist heute Uppsala. Das sollte schnell geschafft sein. Die Fahrtzeit beträgt laut Google etwas mehr als eine Stunde. Danach soll es für einen ersten Eindruck noch in die Stadt gehen. Marcus entschließt sich beim Fahren, Anna rechnet ihre Aufgaben und ich halte ein Nickerchen, doch schon mal eher die E4 zu verlassen. Er hat einen Wegweiser nach Gamla Uppsala entdeckt. Wir parken und es gibt jede Menge zu entdecken. Ein Freilichtmuseum, ein archeologisches Museum, ein Sockenmuseum, leider zu, die erste Metropolitankirche Schwedens und zahlreiche Grabhügel. Die Kirche ist wirklich sehenswert. Danach spazieren wir noch an den Grabhügeln entlang, lesen immer wieder auf den Tafeln zur Geschichte des Ortes und zur Wikingerkultur und genießen die Sonne. Im Café Odinsburg fällt es schwer, sich zwischen Kuchen und Mittagsmahl zu entscheiden. Es ist für jeden etwas dabei und wir lassen es uns schmecken. Aus dem Stadtbummel wird heute nichts mehr. Wir spielen lieber Minigolf.

Gävle

Zwei Nächte verbringen wir auf einem schönen Campingplatz außerhalb von Gävle. Wir haben einen Stellplatz auf einer Anhöhe, können auf ein Zipfelchen Ostsee blicken und die Kaninchen hoppeln um den Camper. Zeit um die Füße hochzulegen, das Gesicht in die Sonne zu halten und mit dem Bus mal in die Stadt zu fahren. Wir wollen das historische Gävle anschauen, die Häuser, die den Stadtbrand 1869 überstanden haben. Das sind nicht viele, diese sind aber schön anzusehen. Wir lauschen dem Glockenspiel des Rathauses und werden in eine Galerie eingeladen. Die frühere Besitzerin eines Stoffladens hat nun Zeit Bilder zu nähen und stellt diese aus. Wunderschöne Arbeiten, präsentiert an einem Ort, an dem man sich gleich wohl fühlt. Uns, besonders Anna, haben es auch die schwedischen Spielhäuser angetan. Nach der kleinen Sightseeingtour wollten wir gern shoppen gehen, etwas Schönes für das Geburtstagskind. Lust auf Hotdog und Eis hatten wir auch. Leider sprach uns die Fußgängerzone gar nicht an. Die Gründe wollen wir gar nicht vertiefen. Fazit zur Stadt: Wir sehen nette Häuschen und Häuser mit viel Liebe zum Detail hergerichtet, das Eis ist groß und lecker und die Busfahrer sehr freundlich.