Diese Stadt ist toll. Hier stört sich niemand, wirklich niemand, daran, wenn man andauernd Uppsala sagt. Gut die Mädels vielleicht. Uppsala – Universitätsstadt und Sitz des des Erzbischofs der Schwedischen Kirche ist die viertgrößte Stadt Schwedens. Wir bummeln entlang des Flusses ins Zentrum. Auffällig dabei die vielen Radfahrer und die Ruhe mit der die Menschen ihrem Alltag begegnen. Anders als in Gävle. Unser erster Stopp ist der Garten des Botanikers Carl von Linné.
Linné war es wohl auch, der nach dem Tod von Anders Celsius die Fixpunkte von dessen Temperaturskala vertauschte. Denn ursprünglich hat Celsius den Gefrierpunkt von Wasser mit 100° und den Siedepunkt bei 0° festgelegt. Linné drehte das Ganze um und so messen wir heute 100°C wenn das Nudelwasser kocht. In seinem Wohnhaus direkt am Garten kann man eine Menge über sein Leben und Wirken erfahren.
Der Wissenschaftler ist im Dom von Uppsala beigesetzt. Ein riesiges Gotteshaus – das höchste in Skandinavien – in dem sich außer der angesprochenen Ruhestätte auch die von Gustav Wasa dem Erfinder des Knäckebrots befindet. Nein, natürlich nicht.
Gustav I. Wasa war der König von Schweden, der das Land von den Dänen befreite und somit zur Unabhängigkeit führte. Die Geschichte dürfte den Rahmen sprengen, aber er war auch der Opa des Schwedenkönigs von der Ur-Krostitzer Flasche. Der Dom ist sehr beeindruckend. Erinnert mich innen ein wenig an an den Kölner. Auch hier gibt es zu beiden Kapellen mit verschiedenen Gräbern und Altären.
Danach schlendern wir noch ein wenig durch die Stadt und machen uns auf den Heimweg. Morgen gehts nach Stockholm, da nehmen wir uns etwas mehr Zeit.
















