Was machen wir morgen? Frühstück, Schule, noch kurz Angeln und dann ein Stückchen weiter südwärts. So war der Plan. Nach den ersten beiden Punkten sind wir runter zum Malstrom und der stand plötzlich still. Ruhe. Kurz drauf fließt das Wasser wieder in den Fjord. Verrückt, wir haben den Wechsel von Ebbe und Flut live erlebt. Irgendwie waren wir dann erst gegen zwei mit dem Angeln fertig. Rechts und links von uns ein Biss nach dem Anderen, bei uns nichts. Wir würden verhungern ohne Supermarkt.
„ein planlos schöner Tag“ weiterlesenRuhetag am Malstrom
Nach dem Umparken am Vorabend, standen wir plötzlich neben einem jungen Pärchen mit einem „GRM“ Kennzeichen. Wie cool. Ein wenig Smaltalk mit Leuten aus der Heimat. Zuletzt haben wir auf der kurischen Nehrung Leute aus unserer Gegend getroffen.
Um 7.30 Uhr verschluckt uns die Fähre.

Ca. 90 km Wasser und 3-4 Stunden Fahrt liegen vor uns. Es ist windig, es regnet und das Boot wackelt schon im Hafen. Wir freuen uns auf ein kleines Frühstück an Bord.
„Ruhetag am Malstrom“ weiterlesenWikinger hatten keine Hörner am Helm!
Sturm. Regen. Kalt.
Nein, ganz so schlimm wie das klingt, ist es gar nicht. Wir sind nur extrem verwöhnt vom Wetter der letzten 5 Wochen. Fünf Wochen sind wir nun schon unterwegs und haben schon ne Menge erleben dürfen. Nur schlechtes Wetter hatten wir kaum. Heute stand das Vikingermuseum in Borg auf dem Programm. Die Fahrt dahin ist schnell geschafft, ist gleich hinterm nächsten Berg.
das Venedig der Lofoten
Los gehts heute in einem Fischerdorf. Ziel ist das „Venedig der Lofoten“.
Zum Abschied hab ich unseren Camper frech neben eine Legende gestellt. Neben ein – zumindest für mich – Traumauto. In meiner Jugend war ich ein paar Mal kurz davor mir die zweite Generation dieses Klassikers zu kaufen. Aber das war damals alles nur Schrott, was auf dem Markt war. Lange Rede kurzer Sinn, neben uns hat die Nacht ein Pärchen mit und in ihrem T1 verbracht. Ein wirklich schickes Teil, nicht mehr ganz original, aber auch so hat er mir sehr gut gefallen.

ein Regentag auf den Lofoten
Wir brechen morgens von Andøya auf. Die Fahrt nimmt ganz schön Zeit in Anspruch. Auf der Karte sehen die Inseln klein aus und doch kommen eine Menge Kilometer zusammen. Hinzu kommt, dass die Straßen schmaler und unebener werden. Die Landschaft ist beeindruckend, das Wasser glasklar und an einigen Stellen türkisblau. Wir halten einige Male, dann wird das Wetter zunehmend schlechter. Der Regen zwingt uns zu einem Fahrtag. Abends ist wenigstens noch ein ausgedehnter Spaziergang durch das Fischerörtchen Laukvik möglich. Hier wird vor allem Trockenfisch produziert. Davon sehen wir aber nur die imposanten Trockengestelle. Die „Ernte“ ist schon eingefahren. Am Meer beim Leuchtturm begeben wir uns zur Ruhe.



























