Zwei Nächte verbringen wir auf einem schönen Campingplatz außerhalb von Gävle. Wir haben einen Stellplatz auf einer Anhöhe, können auf ein Zipfelchen Ostsee blicken und die Kaninchen hoppeln um den Camper. Zeit um die Füße hochzulegen, das Gesicht in die Sonne zu halten und mit dem Bus mal in die Stadt zu fahren. Wir wollen das historische Gävle anschauen, die Häuser, die den Stadtbrand 1869 überstanden haben. Das sind nicht viele, diese sind aber schön anzusehen. Wir lauschen dem Glockenspiel des Rathauses und werden in eine Galerie eingeladen. Die frühere Besitzerin eines Stoffladens hat nun Zeit Bilder zu nähen und stellt diese aus. Wunderschöne Arbeiten, präsentiert an einem Ort, an dem man sich gleich wohl fühlt. Uns, besonders Anna, haben es auch die schwedischen Spielhäuser angetan. Nach der kleinen Sightseeingtour wollten wir gern shoppen gehen, etwas Schönes für das Geburtstagskind. Lust auf Hotdog und Eis hatten wir auch. Leider sprach uns die Fußgängerzone gar nicht an. Die Gründe wollen wir gar nicht vertiefen. Fazit zur Stadt: Wir sehen nette Häuschen und Häuser mit viel Liebe zum Detail hergerichtet, das Eis ist groß und lecker und die Busfahrer sehr freundlich.
Sonne an der Ostsee
Nach Eierkauf und Versorgung mit Blaubeeren im nahen Wald verlassen wir den Hühnerhof. Ziel ist ein Ort an der Ostsee, das sind ungefähr drei Fahrstunden. Nahe bei Östersund, auf der Insel Frösön im See Storsjön, halten wir noch einmal und besichtigen eine kleine Kirche, die besonders bei Brautpaaren beliebt ist. Uns beeindruckt der hölzerne Glockenturm. An der Kirche gibt es auch ein Pilgerzentrum, denn hier führt der nördlichste Pilgerpfad der Welt entlang. Er ist 580 km lang, und führt zu Fuß oder mit dem Fahrrad von Selånger bis Trondheim.
„Sonne an der Ostsee“ weiterlesenRegen, immer nur Regen
Ganz so schlimm ist es nicht, man kann zwischendurch schon was unternehmen. Aber Wandern macht im Regen weniger Spaß und ein Boot ausleihen, für uns als Laien, ist nicht ratsam. Von unserem Brückenschlafplatz fahren wir zu einem tollen Campingplatz auf der kleinen Inselkette Tjøtta. Ein netter Besitzer, der deutsch spricht und jede Menge Tipps nimmt uns im Empfang. Wir fühlen uns gleich wohl. Trotzdem verbringen wir den Nachmittag im Camper und schauen „Mulan“. Es regnet. Abends machen Anna und ich uns zu Fuß auf die Suche nach dem Elch. Vergeblich!
entlang der Küstenstraße 17 – Landschaftsroute Helgelandskysten
Wir entschließen uns, weiter der Küstenstraße 17 zu folgen und immer mal wieder die Fähren zu benutzen. Die Wartezeiten können gut für die Schularbeiten genutzt werden. Nicht weit nach der ersten Fähre soll es eine einsame Bucht geben, in der ein Wrack liegt. Wir warten den Regen ab und laufen dann den kurzen Weg hinunter. Uns erwarteen ein grünes Fleckchen Erde und das Wrack. Das interessantere aber ist, die Vielfalt an Leben im Gezeitenwasser. Wir entdecken jede Menge Muscheln, Schnecken, Krabben, kleine Fische und Pflanzen.
„entlang der Küstenstraße 17 – Landschaftsroute Helgelandskysten“ weiterlesenein Regentag auf den Lofoten
Wir brechen morgens von Andøya auf. Die Fahrt nimmt ganz schön Zeit in Anspruch. Auf der Karte sehen die Inseln klein aus und doch kommen eine Menge Kilometer zusammen. Hinzu kommt, dass die Straßen schmaler und unebener werden. Die Landschaft ist beeindruckend, das Wasser glasklar und an einigen Stellen türkisblau. Wir halten einige Male, dann wird das Wetter zunehmend schlechter. Der Regen zwingt uns zu einem Fahrtag. Abends ist wenigstens noch ein ausgedehnter Spaziergang durch das Fischerörtchen Laukvik möglich. Hier wird vor allem Trockenfisch produziert. Davon sehen wir aber nur die imposanten Trockengestelle. Die „Ernte“ ist schon eingefahren. Am Meer beim Leuchtturm begeben wir uns zur Ruhe.














































