entlang der Küstenstraße 17 – Landschaftsroute Helgelandskysten

Wir entschließen uns, weiter der Küstenstraße 17 zu folgen und immer mal wieder die Fähren zu benutzen. Die Wartezeiten können gut für die Schularbeiten genutzt werden. Nicht weit nach der ersten Fähre soll es eine einsame Bucht geben, in der ein Wrack liegt. Wir warten den Regen ab und laufen dann den kurzen Weg hinunter. Uns erwarteen ein grünes Fleckchen Erde und das Wrack. Das interessantere aber ist, die Vielfalt an Leben im Gezeitenwasser. Wir entdecken jede Menge Muscheln, Schnecken, Krabben, kleine Fische und Pflanzen.

Einmal um den Berg, eine Mathestunde rechnen und schon geht es auf die nächste Fähre. Auf dieser regnerischen Überfahrt überqueren wir den Polarkreis. Schon in den letzten Tagen war es nachts nicht mehr so hell. Und endlich ist die Gelegenheit da, Geschenke von den Lieben daheim auszuprobieren.

Heute fahren wir fast nur durch Regen. Aber ohne Regen keine Wolkenspiele und keine Regenbögen.

Unseren Schlafplatz finden wir heute unter einer Brücke. Es gibt zahlreiche auf unserem Weg und Brückenbaukunst ist vielfältig und interessant. Diese hier, die Helgelandsbrua, ist besonders imposant. Auf dem Stellplatz gibt es schon zahlreiche Übernachtungsgäste. Die meisten davon haben die Angel ausgepackt. Also wollen auch Anna und Marcus nochmal ihr Glück probieren. „Petri heil!“ Noch bevor ich das Essen fertig habe, Ausnahme, sonst kocht Marcus immer, zappelt die erste Makrele am Haken. Und auch Anna fängt heute ihren ersten Fisch. Und so wird es wieder spät, ehe alle nach der Aufregung zur Ruhe kommen. Denn säubern, filettieren und Möwen füttern gehört ja auch dazu.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert