Wir folgen einem Tipp von Attila für eine schöne Wanderung. Er hat uns zwei Routen für den Einstieg in den Wanderweg gezeigt. Wir fahren eine neue Straße durch schöne bergige Landschaft. Gleich da. Plötzlich hört die Straße auf und wir stehen vor einer Brücke aus Holz. Mutig überquert Tobias diese und fährt einen Schotterweg weiter. Dann geht es nicht mehr. Wir müssten einen steilen, steinigen Weg hinaus. Natürlich regnet es.
Also ein paar Meter zurück, da steht ein Kiosk auf einem Campingplatz und wir fragen. Nein hier geht es für uns nicht weiter. Also zurück, um den ganzen Berg herum, durch eine kilometerlange Baustelle, die schmale Zufahrt hinauf und nach einer Ewigkeit sind wir am Ziel. Wir wandern an einer Wildblumenwiese vorbei, schaukeln über dem Flüsschen, klettern über einen kleinen Felsen und passieren die ersten Brücken. Dann geht es immer entlang am Fluss und wir begehen die Höhlen ein Stück. Das ist ganz schön aufregend. In der ersten gibt es einen geschützten Bereich für die Fledermäuse und etwas weiter sehen wir sogar einige. Die zweite Höhle ist etwas enger, dafür sehen wir dort einige Tropfsteine. Wir gehen den Weg bis der Fluss im Felsen verschwindet. Dann geht es zurück. Schon nach wenigen Metern erwischt uns ein heftiger Regenschauer. Trotz nasser Sachen war es ein toller Ausflug. Und um es ganz rund zu machen, steht auf der Rückfahrt ein Bär aus der Straße. Er will mit Menschen nichts zu tun haben und ist schnell im Wald verschwunden. Im Nachbardorf kehren wir noch in einem Szeklerrestaurant ein, um noch einmal die Region zu schmecken. Abends gibt es Pflaumenschnaps für uns, wir sitzen zusammen mit den Gastgebern, erzählen und singen. Tobias begleitet uns mit der Gitarre. Ein schöner Abschiedsabend.



























