Honigberg/Hărman

Wir wären gern noch geblieben, so herzlich ist die Familie. Aber das Hin- und Hergefahre nervt.

Heute ist der Weg nicht so weit. Wir fahren durch ein wahres Storchendorf. Nahezu jeder Mast ist besetzt. Drei, vier Jungstörche warten in jedem Nest auf Futter und üben mit den Flügeln zu schlagen. Wir sehen die ersten Kirchenburgen. Das macht uns noch neugieriger auf unser Ziel.

Heute sind wir zu zeitig da. Trotzdem werden wir auf dem kleinen, feinen Campingplatz eingelassen. Wir fühlen uns gleich wohl, stehen direkt neben den Himbeersträuchern und entspannen in der Sonne. Und dann, ganz unerwartet kommt mal wieder ein heftiger Schauer. Die Mädchen „fangen“ Wasser und wir …
Als der Regen vorbei ist, bleibt uns leider nur eine knappe Stunde für die Kirchenburg. Gleich gegenüber ist sie und die Tickets verkauft Christian, der Campingplatzbetreiber. Nach unserer Besichtigung unterhalten wir uns lange mit ihm (beeindruckende Geschichte, witziger Typ). Nach 27 Jahren Deutschland kehrte er in seine Heimat zurück und begann das Projekt Kirchenburg und Campingplatz. Er und seine Frau wohnen auch darin. Toll, was sie auf die Beine gestellt haben.
In der Kirchenburg liefen wir durch den Wehrgang einmal rundherum. Unten gab es Räume mit allerlei Werkzeugen zu besichtigen, außerdem noch ein kleines Museum. Das ließen wir links liegen, denn wir wollten noch in die Kirche. Beeindruckend. Viele Besonderheiten, die sich von unseren Kirchen zu Hause unterscheiden. Zum Abschluss wagten wir noch den abenteuerlichen Aufstieg auf den Turm und schauten ins Land.

  • Morgen wird es gut.

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