The seven sisters

So nah, dass sogar die offenen Doppeldecker-Busse hinfahren, liegen die „Seven Sisters“ an Eastbourne. Auf dem Weg dorthin fahren wir an der Promenade entlang. Es gibt schöne Plätze, aber vor allem in der 2. Reihe sind es Betonklötze, die ins Auge fallen. Hier wurde eine einstmals schöne Stadt kaputt gebaut. Nach kurzer Fahrt erreichen wir das Ziel. Die Sonne meint es gut mit uns und so schauen wir die Kreidefelsen von unten an. Wandern können wir dort nicht. Die Flut hat noch nicht ihren Höhepunkt erreicht und trotzdem ist vom Strand nichts mehr da. Aber es gibt wieder tolle Fundstücke und mit den abgefallenen Kreidestücken kann man toll malen. Dann wandern wir noch oben entlang. Die Aussicht ist fantastisch. Zurück im Camper führt uns die Küstenstraße führt von einem Ort in den nächsten. Von der Küste sieht man da kaum noch etwas Natur belassenes. Die Fahrt zieht sich. Glücklicherweise kommen wir auf dem ausgesuchten Campingplatz unter. So richtig will aber kein Wohlbefinden aufkommen. Man hat ständig das Gefühl, etwas falsch zu machen bei den ganzen Regeln, die angepint sind.

Nahe Eastbourne an der Küste

Nach dem schönen Tag in Rye finden wir auf dem Wunschcampingplatz zur Ruhe. Anna entdeckt gleich das Mädchen vom Nachbarcamper und dann wird Roller um die Wette gefahren.

Alles in Ruhe ist das Motto für diesen Tag. Nach dem Rollerfahren am Morgen sind die Schulaufgaben dran. Danach ist Lunchtime und wir fahren zum Einkauf in einen Superstore. Der Korb wird voller als geplant. Zu verlockend ist das Angebot. Anna und ich suchen noch Chips. Auch da ist die Entscheidung schwer und so brauchen wir eine Weile. Marcus kommt zum Helfen und da der Korb zu schwer ist, stellt er ihr in der Nähe der Kasse ab.

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Rye

Heute wollen wir nur eine kleine Strecke fahren und einen Platz suchen, wo wir mal einen Tag die Seele baumeln lassen können. Die Fahrt ist kurz, die Suche nach einem Parkplatz um so anstrengender. Aber dann spazieren wir durch ein Städtchen, indem die Zeit stehengeblieben scheint. Die Häuser tragen lustige Namen und Fenster, Holz und Farben versetzen uns ins Mittelalter. Die Church of Saint Mary mit einem freihängendem Pendel nahe der Eingangstür macht auf uns einen einladenden Eindruck. Wir beschließen den Turm zu besteigen. Der Weg nach oben ist ganz schön abenteuerlich. Oben erwarten uns Blicke ins Uhrwerk und die Seile fürs Glockenläuten. 8 Personen werden dafür gebraucht und so erstaunt es nicht, dass die Glocken nur an Sonntagen, wenn Gottesdienst ist, erklingen.

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Canterbury

Über Nacht auf einem park&ride-Platz war mal was Neues. Wir haben alles, was wir brauchen, und mit dem günstigen Parkticket können wir auch gleich mit dem Bus in die Stadt fahren. Als wir aus dem Bus aussteigen, sind wir gleich im Trubel. Die Einheimischen erledigen ihre Einkäufe und nach kurzer Zeit stoßen wir auf die Reisegruppen der Kreuzfahrtschiffe. Viele davon streben auch in Richtung Kathedrale, doch innen verläuft sich alles gut. Und wenn vom Reiseleiter nur eine Stunde Freizeit angekündigt wird,…

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Linksverkehr

Auf einer leeren Fähre gehts nach Dover. Englisches Frühstück (teuer und nicht wirklich gut) hilft uns beim Start in den Tag. Das Wetter ist super und Dover ist schon kurz nach dem Ablegen zu erkennen. Nach fast zwei Stunden sehen wir die schneeweißen Klippen der Insel in voller Schönheit. Die Sonne gibt ihr Bestes.

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