Morgens Alpakas, nachmittags Pferde

Letzter Morgen auf dem bisher schönsten Campingplatz. Wunderbar gepflegt, alles da was man braucht und schöne Spielmöglichkeiten. Äpfel und Kartoffeln haben wir auch gleich gekauft. Der Bauer nimmt sich trotz Obsternte nochmal Zeit und Anna kann die Alpakas, die Hühner und die Kaninchen füttern. Danach geht es wieder auf Alpakaspaziergang. Ich lasse mich gern wieder überreden.

Wir fahren noch einmal Richtung belgische Grenze. Und da wir am Ziel keinen Parkplatz finden, sind wir wieder mal schneller in Belgien als gedacht. Unser Ziel „Sint Anna ter Muiden“ ist so nah an der Grenze, dass diese wieder mitten durch einen Parkplatz verläuft. Sint Anna, ein imposantes Bauwerk, das schon von weitem zu sehen ist. Das kleine Dorf ist danach benannt. Es ist der Turm einer großen Kirche aus dem 12. Jahrhundert, der den 80jährigen Krieg im 16. Jahrhundert überstanden hat. Dies erfahren wir vom Ortskundigen, der gerade eine Hochzeit am Nachmittag vorbereitet. Diese findet im kleinen neuen Anbau statt. Die restlichen Bögen zu Chor und Querhaus hat man vermauert. An den Wochenenden in der Saison kann man auch den Turm besteigen, heute leider nicht. Denn auch dieser ist sehr ungewöhnlich.

Nicht weit vom letzten Campingplatz habe ich einen entdeckt, wo es auch Pferde gibt. Wir fahren also nur eine kurze Strecke nach Middelburg, wieder mal durch einen knapp sieben Kilometer langen Tunnel, unter der Schelde hindurch. Als erstes fragen wir, ob Reitstunden möglich sind. Passt. Wir zahlen für eine Nacht. Dann reisen die Feiertagsfamilien an. Jede Menge Kinder, mit denen Anna nach dem Reiten gleich spielt. Also verlängern wir noch um zwei Nächte und für die Reitstunden wird auch noch eine Möglichkeit gefunden. Außer den Pferden gibt es noch jede Menge andere Tiere, eine Spielscheune und jede Menge Fahrzeuge für die Kinder.

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