Immer wieder Regenwolken und viel Wind zum Feiertag. Anna macht das nichts aus. Sie hat Spielgefährten gefunden und nachmittags ist wieder Reiten dran. Wir Erwachsenen verbringen einen ruhigen Tag im Camper bis ich mich dann doch nochmal bewegen möchte. Ich mache mich auf die Suche nach Eiern, die es auf dem Nachbarhof geben soll. Leider erfolglos. Ich wandere weiter von Hof zu Hof. Auf jedem gibt es Pferde, ein paar Hühner sehe ich auch, aber Eier hat keiner zu verkaufen. Na wenigstens nochmal eine Runde gedreht. Drehen müssen wir auch den Camper, der Sturm greift ganz schön an und schüttelt uns auch drinnen rum.
Am Samstag gibt es ein paar mehr Wolkenlücken. Bis zum nächsten Ort ist es nicht nicht so weit, also machen wir uns auf die Socken und auf den Roller, zum Einkaufen. Nachdem die Pflicht erledigt ist, geht es an der Kirche vorbei zum Teegarten. Eine knuffige kleine Lokalität mit süßen und herzhaften Leckereien. Ein bisschen Shoppen ist dort auch möglich. Wir fühlen uns wohl, vor allem, weil wir so freundlich umsorgt werden.
Und dann kommt die letzte Nacht der großen Reise. Wir hätten noch eine Woche, aber das Wetter wird nicht wirklich besser. Jetzt noch etwas anschauen? Wir suchen viel, aber so das Richtige finden wir nicht. Der Sonne und uns geht die Puste aus. Also treten wir heute den Heimweg an. Ans Verstauen im Camper sind wir gewohnt und so können wir pünktlich um 10 Uhr los. Die Fahrt über Belgien ist ein wenig zäh. Die Feiertagsurlauber müssen auch zurück. Nach Eindhoven machen wir noch in einem weiteren schönen Teegarten Rast. Auch hier gibt es leckere, liebevoll zubereitete Snacks. Und dann heißt es fahren, fahren, fahren, durch Stau und Regen. Halb 10 sind wir dann zu Hause. Die Freude ist groß. Kuscheln mit der Katze und dann „Gute Nacht“. Eine wunderschöne, erlebnisreiche und prägende Zeit geht zu Ende. Die Erinnerungen bleiben.









