Bath

Nach Natur ein wenig Architektur und Stadtflair. Auf nach Bath. Da wir schon in Sandwich waren, können wir natürlich um Cheddar keinen Bogen machen. Tatsächlich wird der Weg aber ein wenig länger und so brauchen wir durchs kurvenreiche England bis nach 3 Uhr und kommen dann auf dem Park&Ride-Platz an. Hmm, zu spät, um noch ins Zentrum zu fahren. Der letzte Bus zurück soll 18 Uhr fahren. Also vertreten wir uns in der Gegend noch ein wenig die Beine.

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Irgendwo im Nirgendwo – Exmoor

Nach den Dartmoorponys müssen es natürlich auch die Exmoorponys sein. Auf geht‘s. Kurz nach Tintagel fahren wir durch das bezaubernde Örtchen Boxcastle und gleich danach gibt es einen Farmshop. Viel zu sehen und zu kaufen. Das angrenzende Café ist fast bis auf den letzten Platz besetzt und alles sieht lecker aus. Aber wir haben gerade gefrühstückt. Nach einer wieder abenteuerlichen Fahrt (gibt es eigentlich noch engere und unübersichtliche Straßen?) verschlägt es uns auf einen Farm-Campingplatz mitten im Exmoor. Große Wiesen, ringsrum Schafe und sonst nichts. Hühner, Gänse, Hunde und Schweine gibt es auch. Leider auch ihre Hinterlassenschaft. Der Himmel ist bedeckt, es nieselt häufig, neben uns rauscht der Bach, Internet gibt es nicht. Moorfeeling eben. Der Besitzer ist ein netter alter Herr und in Ermangelung von Kartenzahlung (geht hier natürlich nicht) und genügend britischer Währung bekommen wir mit unserem letzten Euroschein den Platz für 2 Nächte günstiger. Am Nachmittag starten wir noch eine kleine Wanderung, die dann doch fast 10 Kilometer beträgt. Unterwegs gibt es natürlich Schafe. Aber wir staunen, auch unzählige Fasane, die mit viel Zickzack und Geschrei vor uns flüchten und ein paar Rebhühner. Als wir endlich über die Hecken blicken können, entdecken wir eine tolle Landschaft und weit in der Ferne Exmoorponys.

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Autotour durch Dartmoor

Erstmal Schule. Das ist auch nicht so schlimm, das Wetter meint es nicht so gut mit uns. Nachmittags soll es besser werden, weniger Schauer. Wir haben eine kleine Wanderung herausgesucht und fahren Richtung Postbridge. Als es höher geht, ist die Freude groß. Wir sehen die ersten Dartmoorponys. Wir steigen aus und versuchen ein Stück näher zu kommen und zack sind Schuhe und Strümpfe nass. Ja, im Moor steht halt auch das Wasser etwas höher. In Postbridge halten wir an und warten einen heftigen Schauer ab. Nein, aus der Wanderung wird heute nichts. Ich blättere im Reiseführer weiter und entdecke die Autotour. Na das ist machbar. Zuerst laufen wir das kurze Stück zu den beiden Brücken. Es stürmt und die Wolken hängen bedrohlich über uns. Dann geht es weiter, Ponys am

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Donkey Sanctuary

Gestern war es zu spät, um von Exeter aus noch auf die „Eselfarm“ zu fahren. Das tun wir heute auf dem Weg zum nächsten Ziel. Auch hier war ich schon von Exeter aus, aber es hat sich unheimlich was getan. In meiner Erinnerung gab es damals einen Stall und mehrere Ausläufe. Jetzt beherbergt die Eselauffangstation unzählige von diesen pelzigen Gesellen. In einem weitläufigen Gelände, teilweise mit Blick aufs Meer gibt es sechs Shelter mit riesigen Weiden und den Hauptstall von damals. Man kann die Esel adoptieren, sprich für ihren Lebensunterhalt spenden. Man kann sie aber auch einfach nur besuchen, dort spazieren und gut essen. Zudem gibt es noch ein tolles Labyrinth. Ich war froh, dass das Wetter relativ gut war, so lange, wie ich gebraucht habe, um wieder rauszufinden. Und Anna war happy, dass einige Esel sich streicheln ließen.

Heute übernachten wir auf dem Riverside Campingplatz in Plymouth. Die Dame von der Rezeption und die Webseite preisen „the famous carvery“ an. Na, warum nicht. Also finden wir uns pünktlich im Gastraum ein und damit in der englischen Campergemeinschaft. Das Buffet wird aufgebaut und als der Truthahn und das Roastbeef gebracht sind, ruft der Chef zum Essen holen. Er schneidet das Fleisch auf und richtet es an, den Rest darf man sich selbst nehmen. Eine zweite Runde gibt es nicht. Auch in Ordnung. Das Essen war gut und wir haben an einem traditionellen Mahl teilgenommen. Wir sind im Raum und auf den Campingplätzen sowieso die Exoten, das merken wir immer, wenn wir mit den Leuten ins Gespräch kommen. Aber die Gespräche sind immer ganz herzlich.