Donkey Sanctuary

Gestern war es zu spät, um von Exeter aus noch auf die „Eselfarm“ zu fahren. Das tun wir heute auf dem Weg zum nächsten Ziel. Auch hier war ich schon von Exeter aus, aber es hat sich unheimlich was getan. In meiner Erinnerung gab es damals einen Stall und mehrere Ausläufe. Jetzt beherbergt die Eselauffangstation unzählige von diesen pelzigen Gesellen. In einem weitläufigen Gelände, teilweise mit Blick aufs Meer gibt es sechs Shelter mit riesigen Weiden und den Hauptstall von damals. Man kann die Esel adoptieren, sprich für ihren Lebensunterhalt spenden. Man kann sie aber auch einfach nur besuchen, dort spazieren und gut essen. Zudem gibt es noch ein tolles Labyrinth. Ich war froh, dass das Wetter relativ gut war, so lange, wie ich gebraucht habe, um wieder rauszufinden. Und Anna war happy, dass einige Esel sich streicheln ließen.

Heute übernachten wir auf dem Riverside Campingplatz in Plymouth. Die Dame von der Rezeption und die Webseite preisen „the famous carvery“ an. Na, warum nicht. Also finden wir uns pünktlich im Gastraum ein und damit in der englischen Campergemeinschaft. Das Buffet wird aufgebaut und als der Truthahn und das Roastbeef gebracht sind, ruft der Chef zum Essen holen. Er schneidet das Fleisch auf und richtet es an, den Rest darf man sich selbst nehmen. Eine zweite Runde gibt es nicht. Auch in Ordnung. Das Essen war gut und wir haben an einem traditionellen Mahl teilgenommen. Wir sind im Raum und auf den Campingplätzen sowieso die Exoten, das merken wir immer, wenn wir mit den Leuten ins Gespräch kommen. Aber die Gespräche sind immer ganz herzlich.

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