Irgendwo im Nirgendwo – Exmoor

Nach den Dartmoorponys müssen es natürlich auch die Exmoorponys sein. Auf geht‘s. Kurz nach Tintagel fahren wir durch das bezaubernde Örtchen Boxcastle und gleich danach gibt es einen Farmshop. Viel zu sehen und zu kaufen. Das angrenzende Café ist fast bis auf den letzten Platz besetzt und alles sieht lecker aus. Aber wir haben gerade gefrühstückt. Nach einer wieder abenteuerlichen Fahrt (gibt es eigentlich noch engere und unübersichtliche Straßen?) verschlägt es uns auf einen Farm-Campingplatz mitten im Exmoor. Große Wiesen, ringsrum Schafe und sonst nichts. Hühner, Gänse, Hunde und Schweine gibt es auch. Leider auch ihre Hinterlassenschaft. Der Himmel ist bedeckt, es nieselt häufig, neben uns rauscht der Bach, Internet gibt es nicht. Moorfeeling eben. Der Besitzer ist ein netter alter Herr und in Ermangelung von Kartenzahlung (geht hier natürlich nicht) und genügend britischer Währung bekommen wir mit unserem letzten Euroschein den Platz für 2 Nächte günstiger. Am Nachmittag starten wir noch eine kleine Wanderung, die dann doch fast 10 Kilometer beträgt. Unterwegs gibt es natürlich Schafe. Aber wir staunen, auch unzählige Fasane, die mit viel Zickzack und Geschrei vor uns flüchten und ein paar Rebhühner. Als wir endlich über die Hecken blicken können, entdecken wir eine tolle Landschaft und weit in der Ferne Exmoorponys.

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die Wiege von König Artus – Tintagel

Weit ist es nicht bis zum Dorf im nördlichen Cornwall. Die meterhohen Hecken, die die engen Straßen säumen, verhindern nur zu oft den Blick in die herrliche Landschaft der Grafschaft.
Im Ort selbst wird jedes Klischee zur Artussage bedient, dennoch ist es herzlich und nicht so aufdringlich wie ganz im Westen bei Lands End.
Zentral beim großen örtlichen Pub – „King Arthurs Arms“ – gibt es einen Parkplatz, der auch das Übernachten gestattet – super, das erste mal seit Canterbury.

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Land‘s End

Wir liegen zurück mit unseren täglichen Aktualisierungen. Am Willen und der Lust liegt es nicht. Wir bekommen einfach keine ordentliche Datenverbindung zu unserer Webseite (und allen anderen Services, die das brauchen) hin. Ich habe alles erwartet, aber nicht, dass wir Schwierigkeiten mit dem Internet haben. Auch die Campingplätze bieten hier keine Verbesserung. Entweder es gibt gar kein WLAN oder es ist so schwach, dass es nicht mal fürs Wetter reicht. Auch beim Wandern oder navigieren abseits der großen Straßen ist man ohne Netz aufgeschmissen. Man braucht für eine ausgedehnte Wanderung hier definitiv eine gute Karte und ein GPS-Gerät. Allein mit dem Handy würde man sich verlaufen. Aber es ist hier eben alles etwas traditioneller. Man kann man also nicht mal schnell ein paar schöne Bilder hochladen und einen kurzen Text verfassen. Deshalb seht es uns nach, wir versuchen aufzuholen.

Nach einer stürmischen Nacht, fahren wir zum westlichsten Punkt Englands. Land‘s End.
Irgendwie ein bisschen wie das Nordkap. Nur dass es hier gänzlich übertrieben wurde mit dem Kommerz.

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Autotour durch Dartmoor

Erstmal Schule. Das ist auch nicht so schlimm, das Wetter meint es nicht so gut mit uns. Nachmittags soll es besser werden, weniger Schauer. Wir haben eine kleine Wanderung herausgesucht und fahren Richtung Postbridge. Als es höher geht, ist die Freude groß. Wir sehen die ersten Dartmoorponys. Wir steigen aus und versuchen ein Stück näher zu kommen und zack sind Schuhe und Strümpfe nass. Ja, im Moor steht halt auch das Wasser etwas höher. In Postbridge halten wir an und warten einen heftigen Schauer ab. Nein, aus der Wanderung wird heute nichts. Ich blättere im Reiseführer weiter und entdecke die Autotour. Na das ist machbar. Zuerst laufen wir das kurze Stück zu den beiden Brücken. Es stürmt und die Wolken hängen bedrohlich über uns. Dann geht es weiter, Ponys am

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