Ich habe ein wenig das Internet bemüht und ein paar Wünsche notiert, was ich anschauen möchte. Und so starten wir vom Parkplatz in Richtung der orthodoxen Kirche. Gerade kommt die Braut. Wir können trotzdem in die Kirche. Sie ist wunderschön ausgemalt und das Licht durch die wenigen Fenster unterstützt das noch. Die Gäste kommen, wir warten noch auf das Brautpaar und als die Zeremonie beginnt, ziehen wir weiter.
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Bevor es losgeht, müssen wir nochmal zum Bäcker. Der Laden ist einfach so schön. Dann geht es bergauf, bergab, durch viele Kurven Richtung Argisch. Nicht weit von Brasov kommen wir am Schloss Bran vorbei. Es ist die Idealvorstellung vom Vampirschloss, daher wird Graf Dracula dort verortet. Wir lesen auch viel über Fürst Vlad. Das Schloss wollen wir nicht besuchen. Ein schönes Foto, daraus wird auch nichts. Der Ort ist voll und die Gebäude verdecken an den meisten Stellen das Schloss. Nachdem wir bei Sonnenschein in Argisch die Vorräte aufgefüllt haben, gelangen wir einige Kilometer weiter in einen Wolkenbruch. Wir sind schon ein paar Stunden gefahren und bei Regen wollen wir den Pass nicht fahren. Ich frage bei Dracula Camping unterhalb der Burg Poenari nach einem Platz. Dazu muss ich aus dem Camper durch einen Fluss, der am Rand der Straße entstanden ist. Dafür ziehe mal lieber die Badelatschen an. Wir kommen unter und machen uns einen ruhigen Abend. Die Nacht ist nicht so ruhig, die Hunde bellen wie verrückt, per Handy kommt eine Bärenwarnung und die Mülltonnen rumpeln ganz schön.
Brașov/Kronstadt
Morgens erstmal zum Bäcker. Da der so toll sein soll, spazieren wir alle drei hin. Und das ist er. Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bolt-Taxi in die Stadt. Zunächst steht der Besuch der schwarzen Kirche auf dem Programm. Danach geht es über den Markt Richtung Seilbahn. Oben auf dem Tâmpa müssen wir noch einen kurzen Spaziergang machen und dann sind wir hinter dem BRASOV-Schriftzug. Durch die Lücken haben wir einen guten Blick auf die Stadt. Noch besser ist es nach einem kurzen Weg auf den Gipfel. Wir kommen sicher wieder an der Seilbahn an, auf mehreren Schildern wurde vor Bären gewarnt. Nach einem Restaurantbesuch und einem kleinen Stadtbummel mit Eis fahren wir mit einem Uber-Taxi zurück. Diese Fahrten waren problemlos. Unser Fahrer auf der Rückfahrt spricht toll englisch und berichtet viel interessantes über die Gegend. Auch er ein Rückkehrer nach vielen Jahren in Amerika und England.
Honigberg/Hărman
Wir wären gern noch geblieben, so herzlich ist die Familie. Aber das Hin- und Hergefahre nervt.
Wanderung durch die Varghis Schlucht und Besuch der Höhlen
Wir folgen einem Tipp von Attila für eine schöne Wanderung. Er hat uns zwei Routen für den Einstieg in den Wanderweg gezeigt. Wir fahren eine neue Straße durch schöne bergige Landschaft. Gleich da. Plötzlich hört die Straße auf und wir stehen vor einer Brücke aus Holz. Mutig überquert Tobias diese und fährt einen Schotterweg weiter. Dann geht es nicht mehr. Wir müssten einen steilen, steinigen Weg hinaus. Natürlich regnet es.
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