Sibiu/Hermannstadt

Ich habe ein wenig das Internet bemüht und ein paar Wünsche notiert, was ich anschauen möchte. Und so starten wir vom Parkplatz in Richtung der orthodoxen Kirche. Gerade kommt die Braut. Wir können trotzdem in die Kirche. Sie ist wunderschön ausgemalt und das Licht durch die wenigen Fenster unterstützt das noch. Die Gäste kommen, wir warten noch auf das Brautpaar und als die Zeremonie beginnt, ziehen wir weiter.

Auf dem Weg zur evangelischen Stadtkirche entdecken wir tolle Architektur, imposante Eingangstore und versteckte, begrünte Hinterhöfe. Die Kirche beeindruckt uns dann mit ihrer Klarheit, mehreren Orgeln, dem Aufstieg auf den Turm und der Aussicht.

Wir schlendern weiter durch diese schöne Stadt, vor allem um einen Eisstand zu finden. Ein freundlicher Kellner gibt uns den entscheidenden Tipp, ein Straße, in der ein Eistand neben dem anderen steht. Kurz ist die Überlegung, ob wir alle mal durchprobieren. Wir sehen noch viele schöne Seiten der Stadt, aber auch einige Häuser, die noch nicht saniert sind. Den Abschluss bildet ein Stück des Wehrgangs mit dem Töpferturm und dem Zimmermannsturm. Die Gilden waren früher für die Sicherheit in der Stadt und damit auch für die Errichtung der Verteidigungsanlagen verantwortlich. Da der Ticketautomat kaputt war, durften wir kostenlos in die kleine Ausstellung.
Ein schöner Abschluss für diesen Stadtbesuch.


Unser nächstes Ziel ist die Burg in Eisenmarkt. Wir erreichen den Ort am späten Nachmittag und können schon mal einen Blick auf die Burg werfen. In der Nähe gehen wir bei 35 Grad essen. Draußen ist es nicht auszuhalten, wir wechseln nach drinnen. Die Nacht verbringen wir am Stausee. Die Umgebung ist schön, der Campingplatz eher laut und schmuddelig. Na ja, wir haben ja unser „Badezimmer“. Und die Mädchen waren vor dem schlafen nochmal ausgiebig baden.

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