Am nächsten Morgen brechen wir unsere „Zelte“ bei Björn ab. Unser Ziel ist der Bistrizstausee. Der Weg ist lang und somit machen wir in einem Restaurant mit modawischer Küche eine Pause. Am späten Nachmittag kommen wir auf einem Campingplatz oberhalb des Stausees an. Von dort aus führt ein steiler Waldweg zum See. Es ist eine wunderschöne Landschaft. Viele sind für das Wochenende zum Campen gekommen, stehen direkt mit Zelten oder Wohnwagen am Ufer, angeln, sitzen am Lagerfeuer oder sind auf dem Wasser unterwegs. Leider liegt auch ganz schön viel Müll rum. Die Mädchen schwimmen noch eine Runde, dann lassen wir den Abend ausklingen.
Vom Zeltplatz aus sehen wir einen beeindruckenden Berg. Da soll es über eine Leiter bis ganz hinauf gehen. Wir machen uns nach dem Frühstück auf den Weg, aber bis ganz nach oben sind es vier Stunden. Das wird wohl nichts. Wir fahren zum Einstieg in den Wanderweg. Steil geht es durch dichten Wald nach oben. Erschreckend sind die Blitzknaller und die Trillerpfeifen. Schutz vor Bären scheint vonnöten zu sein. Wir gehen bis zur ersten Hütte. Von dort aus haben wir einen wunderbaren Blick in Umgebung und auf die Bergspitze. Wir treffen eine rumänische Familie wieder, die neben uns auf dem Campingplatz übernachtet hat. Sie erzählen, dass sie nach 17 Jahren Dänemark in ihr Heimatland zurückgekehrt sind, da sie die Lebensweise für ihr Kind geeigneter finden. Das beeindruckt uns und auch die Englischkenntnisse des achtjährigen Sohnes. Sie wollen bis nach oben steigen, wir treten den Weg nach unten an.
Ina holt uns am Einstieg wieder ab und wir fahren mit beiden Fahrzeugen die Serpentinen nach oben bis zu einem Aussichtspunkt. Dort ist es traumhaft, grasende Kühe, ein herrlicher Ausblick über den Stausee und eine Wolkenschaukel. Auch kleine Imbisswagen gibt es und so springt für die Kinder noch ein Eis raus.
Und nun weiter Richtung Locodeni, dort ist die nächste Unterkunft.










































