Die erste Aktion nach dem Frühstück bestimmen die Kinder. Sie wollen zum Pferd. Die Hausherrin Florentina nimmt uns mit zum Grundstück der Verwandtschaft. Über die Heuwiese, durch den Zaun und dann sind wir am kleinen Stall. Pferd und Kinder freuen sich. Danach geht Florentina mit uns noch über eine blühende Sommerwiese zur Quelle. Das Wasser schmeckt nach Eisen und ist leicht spritzig. Wenn das nicht Jahre jünger macht. 🤩 Unterwegs werden wir noch viele Quellen sehen. Gern nehmen die Einheimischen diese Möglichkeit für Trink- und Heilwasser in Anspruch. Meist ist sogar Anstehen angesagt. Auch am Haus gibt es noch was zu streicheln. Ein Hund und zwei Kater gehören auch zur Familie.
Unser Ausflug nach Sighet beginnt wieder Pferden. Nur den Berg hinunter und schon sind wir bei Florentinas Tante. Da gibt es ein kleines Fohlen.
Nun aber los. Man fährt ja hier ewig. Etwas mehr als eine Stunde und wir sind in Sichtweite der ukrainischen Grenze. In Sighet besichtigen wir ein Freilichtmuseum mit den typischen Holzhäusern der Maramures und erfahren einiges zur Lebensweise früher. Auch gibt es in der Stadt ein Museum über die jüdische Kultur im Ort. Es befindet sich im Geburtshaus von Elie Wiesel, einem KZ-Überlebenden. Wir halten und schauen uns um. Für eine Besichtigung ist es schon zu spät, der Rückweg muss bedacht werden. Auch den Besuch des fröhlichen Friedhofes müssen wir leider aus diesem Grund weglassen. Einige der ungewöhnlichen Grabkreuze konnten wir aber im Freilichtmuseum bewundern.
Der Tag endet mit gemeinsamem Kochen. Es gibt Blaubeer-Pancakes. 😋

































