Ungarn – in der Puszta

Es geht nach Westen, Richtung Ungarn. Es ist nicht so weit heute. Der ausgesuchte Campingplatz liegt in der Puszta, trockenes Land, soll aber einen Pool haben. Die Anfahrt ist über eine Sandpiste. Im Internet steht: Gut zu befahren. Kaum sind wir drauf, sehen wir das anders. Durchs Walki Talki geben wir nach hinten durch: „Bitte folgt uns nicht, sonst bleibt ihr stecken. Wir fahren bis zum Ende und werden wenden.“ Anhalten trauen wir uns nicht, damit wir uns nicht festfahren. Wir schaffen es, kommen auf dem Campingplatz an und wollen nur kurz Bescheid sagen, warum wir wieder umkehren. Die Besitzerin kommt uns schon entgegen und ich steige aus. Erstaunt sehe ich, dass Tobias hinter uns steht. Sie haben es doch geschafft. Wir werden herzlich begrüßt, richten uns kurz ein und sitzen dann mit einem kühlen Getränk zum Plausch mit Miep zusammen. Sie ist mit ihrem Mann nach Ungarn ausgewandert und nun bauen sie sich hier etwas neues auf. Viel haben sie schon geschafft. Wir fühlen uns wohl. Die Kinder genießen den Pool, wir kochen etwas und abends können wir noch für eine kleine Weile das Dammwild hinter dem Zaun beobachten. Auch die drei Hunde findet Anna klasse.

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