Über Nacht auf einem park&ride-Platz war mal was Neues. Wir haben alles, was wir brauchen, und mit dem günstigen Parkticket können wir auch gleich mit dem Bus in die Stadt fahren. Als wir aus dem Bus aussteigen, sind wir gleich im Trubel. Die Einheimischen erledigen ihre Einkäufe und nach kurzer Zeit stoßen wir auf die Reisegruppen der Kreuzfahrtschiffe. Viele davon streben auch in Richtung Kathedrale, doch innen verläuft sich alles gut. Und wenn vom Reiseleiter nur eine Stunde Freizeit angekündigt wird,…
„Canterbury“ weiterlesenLinksverkehr
Auf einer leeren Fähre gehts nach Dover. Englisches Frühstück (teuer und nicht wirklich gut) hilft uns beim Start in den Tag. Das Wetter ist super und Dover ist schon kurz nach dem Ablegen zu erkennen. Nach fast zwei Stunden sehen wir die schneeweißen Klippen der Insel in voller Schönheit. Die Sonne gibt ihr Bestes.
„Linksverkehr“ weiterlesenauf nach Great Britain
Wir hinken etwas hinter her ich weiß. Irgendwie hat es die letzten Tage nicht so gepasst mit dem Schreiben. Deshalb wird es heute etwas mehr. Nach dem Luxusstress zu Hause, sind wir am Mittwoch nachmittags noch los und bis in die Niederlande gefahren – nach Venlo. Da in der Nähe waren wir vor Jahren schon einmal und die Gegend hat uns gefallen. Am späten Abend kommen wir auf einem schönen Stellplatz am Hafen an und haben Glück, das der Wirt des Lokals uns noch einlässt (der Hafenmeister hat Feierabend). Nach der langen Fahrt und meiner schlechten Laune des Vortags haben wir eine erholsame Nacht.
„auf nach Great Britain“ weiterlesenZwischenstopp zu Hause
Wir fahren kurz nach Hause. Ich muss zur Zahnärztin meines Vertrauens. Seit 6 Wochen klafft ein Loch, das muss jetzt wieder zu.
Pfandbehälter wegbringen und dann fahren wir die 750 km am Stück – eine unserer längsten Strecken.
Am frühen Abend sind wir schon zu Hause und werden herzlich empfangen. Schön, wenn man so liebe Menschen als Nachbarn hat. Auch die Katze erkennt uns wieder und wird ausgiebig geknuddelt.
Der nächste Tag beginnt wie geplant. Zahnarzt, Tierarzt (war nicht geplant). Am Abend sind wir zum Geburtstag eingeladen und genießen die Gesellschaft.
Am nächsten Morgen bekommt der Camper einen Schluck Öl und eigentlich sind wir startklar. Dann meint unser zweites Zuhause, es bräuchte einen kompletten Tausch des Motoröls. Ich versuche eine Werkstatt zu finden. Alle labern nur – keine Kapazität, noch mal in 6 Wochen anrufen, geht grundsätzlich nicht, wenn man kein Kunde ist bla, bla, bla. Ich bin maximal genervt. Das Auto ist neu, hat 11000 km runter und ist kein halbes Jahr bei uns. Dann findet sich eine Werkstatt in der Nähe. „Machen wir“ – am frühen Nachmittag kennen wir den zweiten Teil des Satzes – „leider nicht mehr heute, morgen könnte es werden“. Das ist der pure Stress für mich. Alles ist im Camper. Unser ganzer Alltag. Wir haben zwar Platz und ein Haus, aber das Warten nervt gewaltig.
Ach es gibt auch was Positives, der Katze geht’s gut.














