weiter Richtung Norden

Nach einer unruhigen Nacht – Idioten in mit extrem lauten Fahrzeugen gibt es überall – haben wir uns noch ein Frühstück im Weihnachtsmanndorf gegönnt. In Rovaniemi gibt es außer dem Weihnachtszinobers auch noch andere Sachen zu entdecken. Das Arktikmuseum beherbergt eine wirklich sehenswerte Ausstellung mit vielen Infos und Geschichten rund um das Leben oberhalb des Polarkreises. Gleich nebenan ist eine kindgerexhte Ausstellung zum Thema Wald und dessen Nutzung.

Nach so viel Input wollten wir nicht mehr so lange fahren und haben ein weiteres Objekt aus der Kategorie „nördlichste(r) der Welt zum Ziel.

Die nördlichste Lidl-Filiale der Welt. Bekanntlich sind die skandinavischen Länder sehr preisintensiv. Bei dem uns wohl bekannten Discounter sind die die Preise jedoch völlig in Ordnung. Klar bekommt mann nicht die regionalen Spezialitäten aber für den täglichen Bedarf, kann man da gut einkaufen.

Britta hat noch ein wenig Zeit in die Suche nach einem Nachtlager investiert, und einen vielversprechenden kostenfreien Stellplatz auf einem Berg gefunden. Also fahren wir doch länger als geplant. Die Landschaft wird noch karger, endlich sind auch mal Lücken zwischen den Bäumen, die nicht mit Wasser gefüllt sind. Auch die Siedlungen werden weniger.
Und plötzlich steht ein Rentier mit Jungtier auf der Straße und verschwindet bevor wir ein Foto machen konnten im Wald. Ab jetzt sin die Tiere unsere ständigen Begleiter. Im Minutentakt stehen sie am Straßenrand oder eben mitten drauf.

Unser Stellplatz ist heute ein Gipfel des Skigebiets „Saariselkä“ der Kaunispää – 438m hoch. Man hat eine herrliche rundum Sicht über die Hügel Lapplands.

Und plötzlich sind auch die Rentiere wieder da. Völlig entspannt dulden sie uns und die anderen Übernachtungsgäste in ihrem Lebensraum.

Und ein bisschen posen können sie auch.

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