Hohe Tatra

Es ist ein weiter Weg, Start nach dem Frühstück vom Rosenhof in Görlitz – Ziel: ein Campingplatz bei Tatranská Lomnica. Aber nach vielen Stunden kommen wir an. Ein toller Ort und die Stimmung ist gut.

Am nächsten Morgen sind die Wetteraussichten nicht so gut, aber auch nicht ganz schlecht.
Also brechen wir nach dem Frühstück Richtung Berg auf. Wir vergessen ganz, dass wir mit der Tatrabahn ein Stück abkürzen könnten und laufen nach Tatranská Lomnica. Es gibt viel zu entdecken. Die Mädchen finden besonders die großen Weinbergschnecken interessant. Im Ort kurze Orientierung und dann geht es bergan, an Hirsch und zahllosen Minifröschen vorbei. So richtig finden wir nicht den einfachen Weg, aber durch hohes Gras und über eine kaputte Brücke gelangen wir doch ans Ende der ersten Gondel. Gegen die Bergauf-Fahrten hatten wir uns aus Bewegungslust und Preisgründen entschieden.

Erstmal Rast. Alles zu. Naja, Wasser und übriggebliebene Brötchen haben wir noch. Dann gehen wir es an. Wir können die Mittelstation der Lomnitzer Spitze schon sehen. Aber es wird ein kräftezehrender Weg. Meist schmal, steil und viel Steine. Auf den letzten 500 Metern tröpfelt es zunehmend.
Endlich erreichen wir die Berghütte und machen ordentlich Rast.

Zurück geht es mit den beiden Gondeln. Dafür müssen wir zu dritt 74 Euro zahlen, ganz schön heftig. Mehr laufen war aber heute nicht drin. Wir sind ganz schön erschöpft und als wir zurück am Camper sind, regnet es heftig. Alles richtig gemacht, es war eine tolle Wanderung (14 km, 950 Höhenmeter) und wir sind stolz auf uns, besonders auf die Mädels.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert