Wir hinken etwas hinter her ich weiß. Irgendwie hat es die letzten Tage nicht so gepasst mit dem Schreiben. Deshalb wird es heute etwas mehr. Nach dem Luxusstress zu Hause, sind wir am Mittwoch nachmittags noch los und bis in die Niederlande gefahren – nach Venlo. Da in der Nähe waren wir vor Jahren schon einmal und die Gegend hat uns gefallen. Am späten Abend kommen wir auf einem schönen Stellplatz am Hafen an und haben Glück, das der Wirt des Lokals uns noch einlässt (der Hafenmeister hat Feierabend). Nach der langen Fahrt und meiner schlechten Laune des Vortags haben wir eine erholsame Nacht.
„auf nach Great Britain“ weiterlesenZwischenstopp zu Hause
Wir fahren kurz nach Hause. Ich muss zur Zahnärztin meines Vertrauens. Seit 6 Wochen klafft ein Loch, das muss jetzt wieder zu.
Pfandbehälter wegbringen und dann fahren wir die 750 km am Stück – eine unserer längsten Strecken.
Am frühen Abend sind wir schon zu Hause und werden herzlich empfangen. Schön, wenn man so liebe Menschen als Nachbarn hat. Auch die Katze erkennt uns wieder und wird ausgiebig geknuddelt.
Der nächste Tag beginnt wie geplant. Zahnarzt, Tierarzt (war nicht geplant). Am Abend sind wir zum Geburtstag eingeladen und genießen die Gesellschaft.
Am nächsten Morgen bekommt der Camper einen Schluck Öl und eigentlich sind wir startklar. Dann meint unser zweites Zuhause, es bräuchte einen kompletten Tausch des Motoröls. Ich versuche eine Werkstatt zu finden. Alle labern nur – keine Kapazität, noch mal in 6 Wochen anrufen, geht grundsätzlich nicht, wenn man kein Kunde ist bla, bla, bla. Ich bin maximal genervt. Das Auto ist neu, hat 11000 km runter und ist kein halbes Jahr bei uns. Dann findet sich eine Werkstatt in der Nähe. „Machen wir“ – am frühen Nachmittag kennen wir den zweiten Teil des Satzes – „leider nicht mehr heute, morgen könnte es werden“. Das ist der pure Stress für mich. Alles ist im Camper. Unser ganzer Alltag. Wir haben zwar Platz und ein Haus, aber das Warten nervt gewaltig.
Ach es gibt auch was Positives, der Katze geht’s gut.
die letzten Tage in Skandinavien
Weiter südlich ist besseres Wetter angesagt und wir bleiben noch zwei Tage in Dänemarks Süden. Am Strand von Vejers genießen wir noch einmal Sonne und Meer.
Schon der Weg dahin ist spannend. Wir suchen eigentlich einen guten Platz für eine Videokonferenz und vermuten ihn in der Nähe eines größeren Ortes. Wir fahren als eine gute Stunde. In der Nähe von Hurup Thy gibt es ein kleines Waldstück mit Funkturm und einem Aussichtsturm, das Internet ist jedoch nicht ausreichend. Trotzdem gibt es einen kleinen Spaziergang zum Troll und auf den Aussichtsturm. Ein schönes Fleckchen Erde, um den sich ein Verein kümmert, damit er bleiben darf.
toller Tag am Strand
Wenn der Strand eine offizielle Straße ist, lädt das einfach zu einer Spritztour ein. Wetter passt und so machen wir uns nach dem Frühstück mit frischen Brötchen auf zum Strand.
Wir kannten das schon von der Insel Fanø, aber es ist trotzdem verrückt mit dem Camper auf den Sand zu fahren und einfach irgendwo anzuhalten. Gut nicht irgendwo, heute brauchen wir gutes Internet, es steht eine Videokonferenz an, im Camper, am Stand, an der Nordsee. Hofpause in der Nordsee.
Das Wetter ist herrlich und wir genießen den Tag. Die Nordsee hat noch angenehme Temperaturen und die Wellen sind nicht zu groß.
„toller Tag am Strand“ weiterlesenNordsee genießen
Kurzbericht: schöner Campingplatz unterhalb von Løkken mit Pferden, Ziegen, Hasen und tollen Spielplätzen, jede Menge Schulaufgaben erledigen, Wäsche waschen, Tiere streicheln, 700m zum Strand laufen, Schuhe ausziehen, Füße im Sand und im Wasser






















