Weiter südlich ist besseres Wetter angesagt und wir bleiben noch zwei Tage in Dänemarks Süden. Am Strand von Vejers genießen wir noch einmal Sonne und Meer.
Schon der Weg dahin ist spannend. Wir suchen eigentlich einen guten Platz für eine Videokonferenz und vermuten ihn in der Nähe eines größeren Ortes. Wir fahren als eine gute Stunde. In der Nähe von Hurup Thy gibt es ein kleines Waldstück mit Funkturm und einem Aussichtsturm, das Internet ist jedoch nicht ausreichend. Trotzdem gibt es einen kleinen Spaziergang zum Troll und auf den Aussichtsturm. Ein schönes Fleckchen Erde, um den sich ein Verein kümmert, damit er bleiben darf.
Es wird also nichts mit einer Konferenz an einem außergewöhnlichen Ort. Es wird der Supermarktparkplatz im nächsten Ort. Schon die ganze Fahrt über bekommen wir immer wieder den Limfjord zu Gesicht. Er trennt Dänemark und verbindet Nordsee mit dem Kattegat. Eine wunderschöne Landschaft mit Weiden und reicher Vogelwelt. Nächster Haltepunkt ist die Brücke bei Oddesund. Dort gibt es zahlreiche Bunker, die zu einer Kunstgalerie umgewandelt sind und auch viel zu Geschichte und Gegend vermitteln. So auch der niedliche, rostige Leuchtturm. Wir steigen die Treppe hinauf und lesen interessiert die Infotafeln zu Natur und skurrilen Geschichten. Nun muss nur noch die Klappbrück aufgehen. Und tatsächlich, als wir zu dem niedlichen Leuchtfeuer fahren, öffnet sie sich für die Durchfahrt von zwei Segelbooten.
Danach wirds seltsam. Auf dem Weg zum Campingplatz fahren wir durch einen Truppenübungsplatz der dänischen Artillerie. Panzerstraßen, Schilder mit Hinweisen zum Schusswaffengebrauch und Häuserattrappen. Alles nur durch einfache Schranken von der Zivilisation entfernt.
Der Stellplatz ist recht voll und vor allem gibt es viele Kinder. Anna findet schnell Anschluss.
Am nächsten Tag gehts wieder mit dem Auto zum Strand. Diesmal ist es richtig voll. Das Wetter spielt. Und so sind Eis, Buddeln und Baden angesagt.
Tschau Skandinavien. Morgen geht’s erst mal nach Hause.






















