66° 33‘ 55“ – Polarkreis und Weihnachtsmann

Zurück nach Finnland und zack wieder ne Stunde später. Tornio, im Lapplandkrieg stark umkämpfte Stadt, ist heute eher industriell geprägt. Man findet wenige der alten Holzbauten. Zwischen zweckmäßiger Wohn- und Geschäftsbebauung versteckt sich eine wunderschöne 340 Jahre alte Holzkirche mit nahezu komplett erhaltener Inneneinrichtung. Auch heute noch werden hier regelmäßig Gottesdienste gefeiert. Leider darf man in der Kirche nicht fotografieren – aber es gibt zahlreiche Bilder auch von innen im Netz.

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am Grenzfluss

Heute ging es weiter Richtung Norden. An die Spitze des Bottnischen Meerbusens.

Vorbei an Oulu und Kemi nach Tornio/Haparanda. Eigentlich eine europäische Stadt. Die schwedische (Haparanda) und die finnische (Tornio) sind so eng miteinander verflochten, dass man von einer Stadt sprechen kann.

Nur bei der Zeit sind sie sich nicht einig. Überquert man den Fluss, ist es plötzlich eine Stunde früher oder später. Auf dem grenzüberschreitenden Golfplatz kann ein Ball schon mal über eine Stunde in der Luft sein. Und dann gibt es in Haparanda noch eine nördlichste Sache der Welt …

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Kuopio – mittendrin im Seenland

Einen Tag kein Beitrag und keiner hats gemerkt – oder?
Wir haben Finnlands beeindruckenden Süden verlassen und sind dem Tipp eines Dänen nach Kuopio gefolgt. Da uns das mit einem Mal zu weit war, haben wir kurz vor Tampere übernachtet. In einem kleinen Skigebiet – Höhe 146 m. Laut plan ist ein Teil der Pisten sogar schwarz. Am ebenfalls zugehörigen Strand fand die finnische Ausgabe des „Strongman“ statt – riesige, muskelbepackte Finnen schleppen Steine, ziehen Anhänger oder werfen Sandsäcke hoch. Das könnt ihr euch sicher alle bildlich vorstellen.
Am Abend sind wir zum ersten mal in den Genuss einer Sauna gekommen, in Finnland mit Finnen bzw. Finninnen. Das ist etwas anders als daheim.

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Inselhopping im Schärengarten

Auch heute verzichten wir auf einen Spaziergang durch die Stadt Turku, wohlwissend, dass wir etwas verpassen. 30 Grad am Vormittag schreien nach Wasser oder Klimaanlage. Wir verbinden beides und drehen eine Runde durch den Schärengarten. Es gibt einen Rundweg – The Archipelago Trail – von einer Insel zur anderen. Ca. 240 Kilometer Straßen, Brücken und Fähren.
Schon nach wenigen Kilometern ist man in einer völlig anderen Welt. Hügelig, Felsig, Grün, glitzerndes Wasser, schöne Häuser.

Bilder und mehr gibts morgen – auch hier gibts Funklöcher.

So weiter geht´s. Gestern hatten wir tatsächlich zum ersten mal Probleme mit der Netzabdeckung und konnten keine Bilder hochladen. Dafür gibt heute ein paar. Anna meinte gestern: „Das ist viel zu schön, um es zu teilen.“, so machen wir es aber nicht.
Mit der Schönheit dieser Landschaft hat sie aber zu 100% recht.

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