am Grenzfluss

Heute ging es weiter Richtung Norden. An die Spitze des Bottnischen Meerbusens.

Vorbei an Oulu und Kemi nach Tornio/Haparanda. Eigentlich eine europäische Stadt. Die schwedische (Haparanda) und die finnische (Tornio) sind so eng miteinander verflochten, dass man von einer Stadt sprechen kann.

Nur bei der Zeit sind sie sich nicht einig. Überquert man den Fluss, ist es plötzlich eine Stunde früher oder später. Auf dem grenzüberschreitenden Golfplatz kann ein Ball schon mal über eine Stunde in der Luft sein. Und dann gibt es in Haparanda noch eine nördlichste Sache der Welt …

… die nördlichste IKEA-Filiale der Welt – öppet alla dagar, 10-18. Da es in Finnland schon später Nachmittag war und das Mittag kleiner ausgefallen ist, sind wir Essen gegangen. Köttbullar und Lachs. Da aber hier in Schweden Kaffeezeit war, gabs noch ein Stück Torte.
Also machen wir einen Haken bei der ersten nördlichsten Sache – gesehen und besucht.

Für die Nacht haben wir uns einen Platz in Schweden raus gesucht. Der befindet sich an einer natürlichen Engstelle des Grenzflusses Torne. Hier wird eine spezielle Art des Fischens praktiziert. Von hölzernen Brücken aus werden die Fische mit großen Keschern bzw. Reusen aus den Stromschnellen gefangen. In einem Museum direkt am Platz kann man viel darüber erfahren und auch die alten Gebäude des Fischerdorfes besichtigen.

Und natürlich haben wir bei immer noch 30°C ein Bad im Fluss genommen .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert