Wir fahren kurz nach Hause. Ich muss zur Zahnärztin meines Vertrauens. Seit 6 Wochen klafft ein Loch, das muss jetzt wieder zu.
Pfandbehälter wegbringen und dann fahren wir die 750 km am Stück – eine unserer längsten Strecken.
Am frühen Abend sind wir schon zu Hause und werden herzlich empfangen. Schön, wenn man so liebe Menschen als Nachbarn hat. Auch die Katze erkennt uns wieder und wird ausgiebig geknuddelt.
Der nächste Tag beginnt wie geplant. Zahnarzt, Tierarzt (war nicht geplant). Am Abend sind wir zum Geburtstag eingeladen und genießen die Gesellschaft.
Am nächsten Morgen bekommt der Camper einen Schluck Öl und eigentlich sind wir startklar. Dann meint unser zweites Zuhause, es bräuchte einen kompletten Tausch des Motoröls. Ich versuche eine Werkstatt zu finden. Alle labern nur – keine Kapazität, noch mal in 6 Wochen anrufen, geht grundsätzlich nicht, wenn man kein Kunde ist bla, bla, bla. Ich bin maximal genervt. Das Auto ist neu, hat 11000 km runter und ist kein halbes Jahr bei uns. Dann findet sich eine Werkstatt in der Nähe. „Machen wir“ – am frühen Nachmittag kennen wir den zweiten Teil des Satzes – „leider nicht mehr heute, morgen könnte es werden“. Das ist der pure Stress für mich. Alles ist im Camper. Unser ganzer Alltag. Wir haben zwar Platz und ein Haus, aber das Warten nervt gewaltig.
Ach es gibt auch was Positives, der Katze geht’s gut.




































