Die Kurische Nehrung, dieser schmale Streifen Land zwischen Kaliningrad und Klaipeda, ist unser Quartier für die nächsten zwei Nächte. Ganz im Süden, zwei Kilometer von der russischen Grenze liegt das Örtchen Nida und ein schöner Campingplatz unter Kiefern.
Die Ostsee ist zu Fuß erreichbar, genau so wie das Haff und die südliche der großen Wanderdünen.
Schon Thomas Mann fand dieses Fleckchen Erde so beeindruckend, dass er sich hier vom Geld des Nobelpreises für „Die Buddenbrooks“ ein Sommerhaus bauen ließ. Er verbrachte hier mit seiner Familie drei Sommer, bevor er aus bekannten Gründen das Land verlassen musste. In diesem Haus, welches wunderschön hergerichtet wurde, ist ein interessantes Museum eingerichtet. Die Bäume im Vorgarten dürften schon den Schriftsteller begrüßt haben.
Unwirklich hingegen erscheint die Wanderdüne. Ein riesiger Haufen feinster Sand, durchzogen von Wanderwegen und zahlreichen Aussichtspunkten.
Am Meer muss man auch ins Meer – zumindest im Sommer. Klar, dass wir das wagten. Und ehrlich, viel kälter als der Naunhofer See im März war es nicht. Zum Abschluss haben wir noch eine Windhose erwischt.






















