Tromsø

Nach einer ruhigen Nacht am Strand ist unser heutiges Ziel Tromsø. Auf dem Weg benutzen wir zum ersten Mal unseren Bezahltransponder – dachte ich zumindest. So modern sind sie ganz hier oben dann noch nicht. Grimmig schauende Norweger checken das Nummernschild mit einem Smartphone und nicken dann sehr wichtig. Wenig später hat man die Rechnung und die Hälfte vom Preis gespart.
Entlang an atemberaubenden Bergen und Fjorden mit türkisfarbenem, glasklarem Wasser erreichen wir Tromsø. Die nördlichste Universitätsstadt der Welt.

Das „Tor zum Eismeer“, wie die Stadt gelegentlich genannt wird ist auch zum Sonntag voller Leben. Es gibt zahlreiche Cafés und Restaurants, alte Häuser, moderne Bauten, ein Kreuzfahrtterminal und die Eismeerkathedrale. Die Schauen wir uns nur von Weitem an.

Die Zeit reicht heute einfach nicht für diese Stadt und wir beschließen morgen wieder zu kommen. Bis dahin fahren wir wieder an einen Strand. Das Wetter ist wunderbar und die Bilder im Netz versprechen einen schönen Platz. Der Weg dahin ist dann aber doch sehr abenteuerlich. Enge Bergstraßen mit ungewohnt viel Gegenverkehr (furchtlose Norwegerinnen und Norweger in dicken SUVs). Warum wird uns klar als wir ankommen. Es ist Sonntag und der Strand ist herrlich. Hier war heute wohl halb Tromsø. Lange dauert es nicht und wir sind wieder fast allein und können den Sonnenuntergang genießen.

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